Dynamische Wirbelsäulentherapie

Die Dynamische Wirbelsäulentherapie (DWP) ist keine Chiropraktik.
Die Korrektur von Wirbelkörperverschiebungen und die Lösung von Blockaden erfolgt über gezielten Muskelzug einer dynamischen Bewegung, die von mir angeleitet und unterstützt und vom Ausführendem durchgeführt wird.
Da nur mit der Kraft des Patienten gearbeitet wird, ist diese Methode sanft
Die Dynamische Wirbelsäulentherapie nach Popp (DWP) ist eine sanfte manuelle Therapieform, die vom Würzburger Therapeutenehepaar Eberhard und Helga Popp entwickelt wurde. Dabei haben sie verschiedene Denkansätze zusammengeführt, über lange Jahre mit den eigenen Erfahrungen bereichert und so schließlich eine ganzheitliche, in sich geschlossene sehr differenzierte Therapie "erfunden", die inzwischen schon über viele Jahre angewendet wird.
Ich hatte bereits zu Anfang der 90 Jahre das Glück bei Helga und Eberhard diese Technik der Körperstabilisation und Muskelentspannung kennen lernen zu dürfen.
Gleichzeitig möchte ich an dieser Stelle beiden recht herzlich für die vielen Tipps und Anregungen danken, welche in keinem Lehrbuch stehen und eine wertvolle Grundlage für eine effektive Hilfe sind.

Anschließend folgt die Begutachtung und Analyse der gesamten Wirbelsäule. Die Analysetechnik folgt dabei immer dem gleichen Grundprinzip, das sich doch von der bekannten Methode-Dorn deutlich unterscheidet. Ich tatse mit meinen Händen die Wirbelsäule beidseits der Dornfortsätze ab. Auf der Höhe der Wirbelfehlstellung empfindet der mir Gegenübersitzende einen Schmerz bzw. ich  eine Abweichung des Dornfortsatzes von der Mittellinie, oft auch eine deutlich tastbare Veränderung in dem schmerzenden Gewebe. Die Annahme ist die - das Tasten bestätigt dies-, dass der Wirbel nicht mehr richtig "sitzt".

Wie viele andere manuelle Techniken, geht die DWP davon aus, dass zahlreiche Schmerzen und Beschwerden durch Verschiebungen, Blockaden oder Fehlstellungen der Wirbel und/oder der Gelenke verursacht werden. Das Besondere an der DWP ist die Korrektur der dreidimensionalen Beckenstatik sowie die Lösung und Ausrichtung der blockierten Wirbel durch eine von mir angeleitete und vom Ausführenden durchgeführte Eigenbewegung.
Die DWP behandelt als erstes die häufig bestehende funktionelle Beinlängendifferenz und danach das Becken in den 3 vorhandenen Bewegungsachsen Pfeilachse, Längsachse und Querachse. Diese dreidimensionale Behandlung des Beckens wird von Seiten des Patienten und des Behandlers als sehr effektiv und nachhaltig erlebt. Dies sind: vertikale und horizontale Beckenschiefstände, Blockaden des Kreuzbein-Darmbeingelenkes, Kreuzbeintorsionen, Beckenkippungen in Vor-oder Rückschreitstellung sowie Beckentorsionen nach innen oder aussen.

Die Annahme der DWP ist es, dass sich die Muskulatur auf der einen Seite verkürzt, und auf der anderen verlängert hat. Nun "irritiere" ich auf der Seite des verkürzten Muskels diesen, indem er mit seinem Finger den Schmerzpunkt mit leichtem Fingerdruck löst, während der Ausführende unter Anleitung den gedehnten, schwachen Muskel aktiviert. Dabei löst man bildlich gesprochen die "Bremse" und der Wirbel wandert wieder an seinen ursprünglichen Platz zurück.
Fazit: Die Dynamische Wirbelsäulentherapie ist eine sehr differenzierte manuelle Möglichkeit mit der ich meinem Gegenüber sowohl bei akuten Rückenbeschwerden, als auch bei chronischen Verläufen mit vergleichsweise wenigen Sitzungen eine deutliche Besserung mit nachvollziehbaren und fundierten Strategien anbieten kann.