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Zur Bestimmung der OwnZone wird neben der Herzfrequenz (Hf) zusätzlich die Herzfrequenz-Variabilität (heart rate variability, HRV), also die (Un-) Gleichmäßigkeit der Zeitabstände aufeinanderfolgender Herzschläge gemessen. |
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Eine ausgeprägte HRV spricht für einen gesunden, leistungsstarken Organismus, der sich auf wechselnde Umstände schnell einstellen und entsprechend reagieren kann. Die Herzfrequenz-Variabilität ist ein sehr sensibler und individueller
Parameter, der den Zustand des vegetativen Nervensystems widerspiegelt. Beide Anteile des vegetativen Nervensystems, Sympathikus und
Parasympathikus beeinflussen die momentane Ausprägung der Herzfrequenz-Variabilität.
Die beiden Anteile des vegetativen Nervensystems sind immer im Gleichgewicht
und zu wechselnden Teilen aktiv. Die Ausprägung von Herzfrequenz und Herzfrequenz-Variabilität lässt einen guten Rückschluss darauf zu, welcher Teil des vegetativen Nervensystems gerade überwiegend aktiv ist. Stress, körperliche Aktivität Hf ‘HRV “Sympathikus Anhand dieser Zusammenhänge kann bestimmt werden, ab welcher Intensität ein Trainingsreiz auch reizwirksam ist: solange der Parasympathikus noch aktiv ist (HRV ist noch vorhanden) hat der Körper noch die Möglichkeit, sich zu erholen. Erst wenn der Sympathikus überwiegt (HRV geht gegen Null), reicht die Intensität aus, um eine Ermüdung auszulösen, d. h. einen angemessenen Trainingsreiz zu setzen. |
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Die HRV geht bei einer Belastungsintensität von durchschnittlich 65 % der maximalen Herzfrequenz (Hfmax) gegen Null. Dieses Plateau können die Polar Herzfrequenz-Messgeräte mit der OwnZone-Funktion erkennen, da jeder einzelne Herzschlag, bzw. die Abstände der aufeinanderfolgenden Herzschläge gemessen wird. An dem Punkt, an dem das Plateau beginnt, der Herzschlag
also sehr gleichmäßig ist, legt das HerzfrequenzMessgerät den Beginn
des trainingswirksamen Bereichs fest. |